Juli07

Die E-Zigarette: von Patent bis hin zur Vermarktung

Neue Erfindungen gibt es immer wieder, die dann wiederum für neue Trends sorgen. Das ist bei Kleidung genauso wie bei Autos, Unterhaltungselektronik oder Lifestyle. Auch beim Rauchen verhält es sich ähnlich. Und auch hier entwickelt sich ein neuer Trend deshalb, weil irgendwann jemand durch eine Erfindung den Grundstein dafür gelegt hat. Es geht um die sogenannten E-Zigaretten. Die eigentliche Idee stammt aus den frühen 1960-er Jahren von dem US-Amerikaner Herbert Gilbert. Seine Erfindung hat der Tüftler 1963 mit der dazugehörigen Zeichnung als Patent eingereicht und zwei Jahre später wurde es dann auch anerkannt. Die Beschreibung des Patents beginnt sinngemäß mit folgenden Worten:
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine rauchfreie, tabakfreie Zigarette und zielt darauf ab, ein sicheres und E-Zigaretten bei Esmokekingungefährliches Mittel und Methode zu rauchen zu liefern, indem brennender Tabak und Papier durch erhitzte, befeuchtete und aromatisierte Luft ersetzt wird [...]
Bis die Herstellung und der Vertrieb elektrischer Zigaretten, u.a. durch Anbieter im Internet wie Esmokeking begann, sollten allerdings noch einige Jahrzehnte vergehen.

Trotz der erfolgten Patentanerkennung tat sich in der Praxis lange nichts bezüglich der elektrischen Zigarette. Die Erfindung von Gilbert blieb über lange Zeit reine Theorie. Für die Umsetzung fehlte es damals einfach an den nötigen Technologien. Die Sache kam erst im Jahr 2003 wieder ins Rollen, als der chinesische Pharmazeut Hon Lik die moderne Version einer elektrischen Zigarette zum Patent angemeldet hat. Lik war damals selber starker Raucher und er suchte nach Alternative zu Nikotinpflaster und Kaugummis. Seine Idee soll ihm im Jahr 2000 buchstäblich im Traum gekommen sein. Nachdem er das Patent erhielt, erschien seine E-Zigarette im Jahr 2004 auf dem Markt, wohlgemerkt zuerst nur auf dem chinesischen. 1-2 Jahre später begann dann der Export dieses innovativen Rauchproduktes.

Die elektrischen Zigaretten, wie sie zum Beispiel durch Esmokeking online vertrieben werden und zuweilen auch elektronische Zigaretten genannt werden, unterscheiden sich vom Äußeren kaum von den ganz gewöhnlichen Zigaretten. Jedoch haben sie gegenüber den letztgenannten entscheidende Vorteile. Gelbe Tapeten gehören dann genauso der Vergangenheit an wie übelriechende Aschenbecher oder die Belästigung anderer Menschen durch Nikotingeruch. Der Rauchgenuss bleibt einem mit einer E-Zigarette trotzdem erhalten und das Ritual ähnelt dem eines Tabakrauchens. Zum wohlverdienten Feierabend, nach einem wohlschmeckenden Essen oder abends zum Bierchen genüsslich eine elektrische Zigarette rauchen, jedoch ohne den lästigen Qualm. Dampfen statt Qualmen heißt also die Devise, denn während bei den herkömmlichen Glimmstängeln Tabak verbrannt wird, kommt es bei der High-Tech-Zigarette zur Erzeugung eines Dampfes, welches nach Tabakrauch schmeckt. Dies geschieht durch das Verdampfen von einem sogenannten Liquid, einer Flüssigkeit, welche unterschiedlichen Nikotingehalt aufweisen kann, aber auch frei von Nikotin sein kann. Übrigens: wer sich für das E-Smoking interessiert, der kommt ohne ein gewisses Zubehör nicht aus. Dazu gehören zum Beispiel entsprechende Akkus und Ladegeräte genauso wie Verdampfer und Nachfüllflüssigkeiten.
Hier noch der Link zur Patentschrift von Hon Lik bezüglich seiner E-Zigarette:

http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&Sect2=HITOFF&d=PALL&p=1&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsrchnum.htm&r=1&f=G&l=50&s1=7832410.PN.&OS=PN/7832410&RS=PN/7832410

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