Mai12

Kommunikationsdesign und Mediendesign als Studienoptionen

Kommunikationsdesign (bzw. Mediendesign oder auch Grafikdesign genannt) zählt zu einem der audiovisuellen Medienstudiengänge, die sich unter kreativen Personen enormer Beliebtheit erfreuen. Zahlreiche Universitäten bieten den Studiengang an, aber vorrangig wird er an Fachhochschulen gelehrt, da das Studium dort sehr viel praxisnäher ausgerichtet ist.
Interessenten eines entsprechenden kreativen Studiums sollten sich nicht von der Namensvielfalt verwirren lassen. So findet man nahezu die gleichen Studieninhalte unter Bezeichnungen wie Grafikdesign, Mediendesign oder Kommunikationsdesign. Die Namensgebung ist nicht mit Normen geregelt, so dass jede Hochschule die Freiheit hat, einen individuellen Namen auszuwählen. Die Verwirrung beim Studieninteressenten wird dadurch leider nur gefördert. Hier hilft es nur, sich zum Beispiel auf Bildungsmessen ausführlich zu informieren und somit einen kompletten Überblick über die Studieninhalte und gelehrten Fächer zu verschaffen.

Zu den Aufgabenbereichen, die ein (angehender) Kommunikationsdesigner beherrschen muss, zählen nicht nur zwangsläufig ein hohes Maß an Kreativität und zeichnerischer Begabung, sondern auch die Bereitschaft zu uneingeschränktem Engagement und Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit. Große Projekte können häufig nicht im Alleingang bestritten werden, sondern erfordern das Ausnutzen der Stärken einzelner Mitarbeiter. Was man auch wissen sollte, aber sich natürlich allein aus der Arbeitsbeschreibung ableiten lässt: Die Arbeit findet fast ausschließlich am Schreibtisch und am Computer statt. Dies ist ja logisch, denn ein Kommunikations-/Grafik-/Mediendesigner entwirft nun mal an seinem Rechner (in 99% der Fälle ein Apple-Gerät) die Designs, Logos, Broschüren und auch Messestände für seinen Arbeit- oder Auftraggeber.

Die Berufschancen für Kommunikationsdesigner/ Mediendesigner/ Grafikdesigner sind mittelmäßig. Das liegt zum einen daran, dass „Designer“ kein geschützter Begriff ist und sich auf dem Markt viele Personen tummeln, die sich Grafikbearbeitungskenntnisse selber angeeignet haben und damit auf Kundenfang gehen und somit ausgebildeten Designern zum einen die Preise versauen und zum anderen die Kunden wegschnappen. Zum anderen sind die Stellen in Werbe-, Marketing- und Grafikagenturen rar gesät und auf eine Ausschreibung kommen auch schon mal locker 100 Bewerbungen. Da muss man mit guten Zusatzqualifikationen bzw. entsprechender Praxiserfahrung punkten.

Posted by admin under Allgemein

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