Juni27

Reissbrett war gestern oder CAD-Software auf Siegeszug

Ein Computer ohne Software ist doch nutzlos. Gemeint ist nicht das Betriebssystem, ohne das der PC ohnehin nicht funktionsfähig ist, sondern diverse Anwendungsprogramme, mit denen man überhaupt am Rechner irgendetwas – mehr oder weniger – Sinnvolles bewerkstelligen kann. Denn es ist doch offensichtlich, dass der Markt heutzutage regelrecht mit allerlei von Software überschwemmt ist und bei einem nicht unerheblichen Teil davon muss man sich als User wirklich fragen, ob man so etwas überhaupt braucht. Ein wenig Spielerei ist zwar ganz nett, man will ja schließlich zwischendurch auch mal einfach nur etwas Spaß am oder mit dem PC haben, aber Vieles, was da so angeboten wird, scheint doch wohl den meisten Usern eher überflüssig.

Andererseits gibt es wiederum Applikationen, über deren echten Nutzen kein Zweifel besteht und auf die man auch deshalb nicht mehr verzichten wollen würde. Und dazu gehören unter anderem auch CAD Programme. Die drei Buchstaben stehen für Computer Aided Design, was so viel heißt wie computerunterstütztes Entwerfen oder Konstruieren. Für den Durchschnittsanwender mag solch eine Software weniger von Interesse sein, aber es gibt eine Reihe von Branchen, in denen das Arbeiten heute ohne ihren Einsatz kaum denkbar wäre. Das betrifft insbesondere solch techniklastige Wirtschaftszweige wie Elektrotechnik oder Maschinenbau und natürlich ist CAD Software im Werkzeugbau heute ebenso nicht mehr wegzudenken. Das wäre ja geradezu so, als ob man in einem modernen Schreibbüro ohne die Textverarbeitung auskommen wollte und sich stattdessen mit einer Schreibmaschine begnügen wollte.

Die Vorteile einer CAD Software liegen ähnlich der Texterfassung- und Gestaltung auf der Hand. Es wird natürlich zum einen die Arbeit an sich sehr erleichtert, gerade wo sehr präzise Zeichnungen verlangt werden. Dabei ist die Anfertigung von 3D-Modellen nicht nur im Werkzeugbau von unschätzbarem Wert, man denke da etwa an den Flugzeugbau. Der Einsatz von CAD Lösungen verleiht zudem Standortunabhängigkeit – die bisherigen Arbeitsergebnisse lassen sich per Internet innerhalb kürzester Zeit an einen anderen Konstrukteur weiterleiten, wodurch letztlich also auch Zusammenarbeit in einem virtuellen Team möglich wird. Bei einem Datenaustausch muss allerdings auch auf ein passendes Format geachtet werden. So ist es empfehlenswert, eine CAD Software zu benutzen, welche gleich eine Reihe von Dateiformaten unterstützt, wie zum Beispiel WorkNC aus dem Hause Sescoi.

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