Dezember07

Sprechende URLs für WordPress

Bei statischen Websites ist die Sache mit den URLs recht einfach und eindeutig. Man erstellt die einzelnen Unterseiten manuell und speichert diese in einer .html- bzw. .htm.-Datei. Dabei wird sinnvollerweise auch solch ein Name gewählt, der zu dem Inhalt passt. Handelt es sich bei der Website etwa um ein Computer-Lexikon, so könnten die einzelnen Seiten Arbeitsspeicher.html, Grafikkarte.html oder Mainboard.html heißen.

Anders sieht es jedoch bezüglich der Gestaltung von URLs bei dynamischen Internetseiten aus, zu denen ja auch die weit verbreitete Blog-Software WordPress gehört. Standardmäßig erzeugt hier WordPress nämlich die URLs nach folgendem Muster: http://namederdomain.de/index.php?p=10. Dies ist jedoch weder suchmaschinenfreundlich, noch in irgendeiner Weise nützlich für den User, denn dieser kann sich ja kaum etwas darunter vorstellen. Angenommen dieser sieht irgendwo einen Link im obigen Format als Empfehlung, so ist eine solche Darstellung absolut nichtssagend. Umso mehr, wenn auch dann auch noch der Domain-Name selbst nicht aussagekräftig ist. Dann wird sich dieser User fragen müssen, was ihn denn wohl ein Blogartikel unter index.php?p=10 zu bieten habe. Geht es um Kakteenzucht, eine Buchkritik oder vielleicht um die neuesten Android-Apps?

Wer mit WordPress arbeitet, der kann derart kryptische Internetadressen schnell in sogenannte sprechende URLs umwandeln. Für welche der möglichen Varianten man sich entscheidet, ist natürlich Geschmackssache. Sinnvoll wäre beispielsweise, dass in der URL das Datum oder die Kategorie erscheint, gefolgt vom Titel des Blogartikels oder aber man entscheidet sich nur für das Letztere. Die Vorgehensweise ist in jedem Fall schnell erklärt.

  1. Im Admin-Bereich wählt man unter Einstellungen den Punkt Permalinks.
  2. Unter den zur Verfügung stehenden Optionen muss Benutzerdefinierte Struktur aktiviert werden.
  3. Wer eine Blog-URL in der Art von http://meinblog.de/name-des-artikels/ möchte, der trägt hier
    /%postname%/
    ein.
    Soll noch zusätzlich die Kategorie aufgenommen werden, lautet der Eintrag:
    /%category%/%postname%/.
    Bzw. das Datum der Veröffentlichung:
    /%day%/%monthnum%/%year%/%postname%/

Weitere Tipps zur individuellen WordPress-Anpassung werden folgen. An dieser Stelle sei auch auf das deutschsprachige Forum verwiesen, wo man sich jederzeit weitere Hilfe zu WordPress einholen kann.

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Posted by admin under Bloggen

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